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Die jetzige Struktur  der Gemeinde Niedergörsdorf entstand 1998 durch den freiwilligen Zusammenschluß der ehemals politisch selbstständigen Gemeinden:

  • Altes Lager
  • Blönsdorf mit OT Dalichow, Kurzlipsdorf, Mellnsdorf
  • Bochow
  • Danna mit OT Eckmannsdorf
  • Dennewitz
  • Langenlipsdorf
  • Malterhausen mit OT Lindow
  • Niedergörsdorf mit OT Gölsdorf, Kaltenborn, Bahnhof, Wölmsdorf, Flugplatz
  • Oehna
  • Rohrbeck
  • Schönefeld
  • Seehausen
  • Wergzahna
  • Zellendorf

 

Seit 2003 hat Niedergörsdorf 22 Ortsteile. Dabei können die meisten Dörfer auf eine lange Geschichte zurückblicken, urkundliche Ersterwähnungen gehen ins 12. Jhd. bzw. 13. Jhd. zurück.

Deshalb ist ein Blick in die oft über 800-jährige Historie unserer 22 Dörfer interessant.

Mehr darüber erfahren Sie im Menü "Gmeinde und Verwaltung" unter "Ortsteile".

Die historische Seite der Gemeinde ist besonders vom Militär geprägt.

Im Verlauf des Befreiungskrieges gegen die napoleonische Fremdherrschaft wurde am 6. September 1813 auf den Feldern rund um Dennewitz eine der bedeutendsten Schlachten ausgetragen. Heute erinnern 11 Denkmäler sowie ein liebevoll eingerichtetes Dorfmuseum an die heldenhaften Kämpfe. Obwohl die Schlacht bei Dennewitz vor fast 200 Jahren geschlagen wurde, ist dieses Ereignis nicht in Vergessenheit geraten. Seit 1815 finden große Gedenkfeiern statt; seit der Wende ist es zur Tradition geworden, alle fünf Jahre die "Schlacht bei Dennewitz" nachzustellen. Diese großen Jahrfeiern ziehen dank der Teilnahme und Unterstützung des "Historischen Traditionskorps 1813 Finsterwalde, Kaisergarde N. I:, Grenadiere zu Fuß, I. Bataillon, I. Regiment e. V." tausende Gäste aus nah und fern an.

In Altes Lager, dem größten Ortsteil der Gemeinde, sind aus früherer Zeit noch viele Gebäude erhalten, welche einst zum ehemaligen Militärflugplatz gehörten. Die Artillerie hatte seit 1871 im Alten Lager ein Truppenlager. 1914 wurde auf diesem Gebiet ein Zentralluftschiffhafen errichtet. Mit der Wiederaufrüstung Deutschlands begann ab Herbst 1933 ein großes Bauprogramm. Fliegerhorst, Fliegertechnische Schule und ein Luftfahrzeugamt entstanden. Der gesamte Komplex wurde als Waldlager bezeichnet. 1945 übernahmen die sowjetischen Streitkräfte das Waldlager. 1992 zog die Westgruppe der Sowjetarmee die Standorte leer. Danach begann in Niedergörsdorf ein aktiver Konversionsprozess, d. h., ehemals militärisch genutzte Gebäude wurden für zivile Zwecke umgenutzt. Es entstand der "Niedergörsdorfer Weg der Konversion".

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