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Rohrbeck – Diskothekenklänge im Kombinatsweg

Straße in Rohrbeck

Rohrbeck, nach dem vorbeifließenden Rohbach benannt, ist eines der ältesten deutschen Amtsdörfer und wurde erstmals im Jahre 1161 urkundlich erwähnt. Rohrbeck bedeutet Schilfbach. Das Flüsschen hieß dann Ahe, Aarbach und 1813 Ahebach; heute ist es die Nuthe.
1599 brannte das Dorf gänzlich ab und litt – wie alle anderen Orte der Umgebung – stark unter dem 30-jährigen Krieg.
Bis 1635 gehörte Rohrbeck zum Erzbistum Magdeburg, kam dann zu Kursachsen und war der Vogtei bzw. dem Amt Jüterbog unterstellt.
Rohrbeck ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Auf den Feldern um Rohrbeck sind neben Getreide und Kartoffeln auch die Mutterkühe der Agrargenossenschaft zu sehen.
Rohrbeck liegt vor den Toren Jüterbogs. Seit 2003 ist die Stadt auch sicher und bequem über einen straßenbegleitenden Radweg zu erreichen.
Die stadtnahe Lage und ein erschlossenes Wohngebiet gaben bereits Mitte der 90er Jahre ideale Bedingungen zum Eigenheimbau. Es entstand die Wohnsiedlung „Am Krähenberg“; 1999 zogen die ersten Anwohner ein.
Rohrbeck bietet viele Treffpunkte für Jung und alt: in der ehemaligen Kombinatsverwaltung wird jetzt nach heißen Rhythmen getanzt, das Dorfgemeinschaftshaus nutzen Jugend, Frauensportgruppe und Freiwillige Feuerwehr.
Verschiedene Gewerbetreibende (z. B. Heizungs- und Jalousiebaufirma sowie eine Autowerkstatt)  haben sich in Rohrbeck angesiedelt.
Nicht nur Skater oder Radfahrer können in der ortsansässigen Gaststätte zu Frühstück oder Mittagessen einkehren. Mehrere Ferienwohnungen auf einem Bauernhof runden das Angebot ab und laden zum Längerbleiben ein.

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