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Malterhausen

Maldrhusen is enne scheene Stadt, un wer nischt hat, der must sich wat!
Un wer sich nischt will musen, der schere sich ut Maldrhusen!

Eine Urkunde aus dem Jahre 1225 enthält die erste Erwähnung von Malterhausen. Darin geht es u. a. um die Schenkung von „2 Hufen in Malderhusen“ an das Kloster Zinna.
Um 1380 bestand Malterhausen aus 6 Bauernhöfen, welche um den Dorfteich angelegt gewesen sein sollen. Aufgrund vieler Raubzüge und Fehden wurde Malterhausen ab 1400 als wüste Dorfstätte erwähnt.
1708 erwarb Superintendent Wülknis die Feldmark und siedelte wieder Einwohner an. Mit der Errichtung einer Schäferei und Wirtschaftsgebäuden schuf er eine Grundlage für das spätere Rittergut. Dadurch war Malterhausen kein Bauerndorf.
Im 19. Jahrhundert arbeiteten die meisten Einwohner auf dem Artillerie-Schießplatz in Altes Lager und Jeder, der dem Gutsherren 10 Taler zahlte, erhielt die Erlaubnis, sich an der Landstraße anzusiedeln.
Eine große Erweiterung erfuhr Malterhausen 1936. Arbeitskräfte für die Rüstungsindustrie wurden angeworben. Sie wohnten als Mieter in Häusern, die aus Montageteilen mit Metallwänden und Blechdächern zusammengesetzt waren.
Nach 1945 bestand die Möglichkeit, diese käuflich zu erwerben, und so steckte jeder Hauseigentümer viel Zeit, Geld und Ideenreichtum in den Um- und Ausbau.
Nach der Dorferneuerung 1996/97 im Ort wurden Straße und Nebenanlagen der Malterhausener Siedlung 1998 fertiggestellt.
In Malterhausen wird gern gefeiert. Im Jahr 2000 wurde die 775-Jahrfeier der urkundlichen Ersterwähnung begangen, 2006 dann das 70-jährige Bestehen der Siedlung. Im ehemaligen Schulhaus ist die KITA „Zwergenreich“ untergebracht. Baumaßnahmen und Verschönerungsarbeiten verbesserten Jahr um Jahr die Bedingungen; seit 2006 nutzt die KITA das gesamte Haus; und so startet natürlich von hier aus der alljährliche Rosenmontagszug der Kinder.

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