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Langenlipsdorf – Kinderträume aus Robinie

Lalido wurde 1227 erstmals erwähnt; alte Schreibweisen des Ortsnamens sind Philippsthorp, Lübßdorf und auch Lippsdorf. Noch heute sagen Ortskundige einfach und kurz „Lipsdorf“.
Die große, spätromanische Feldsteinkirche prägt das Bild des gepflegten Dorfes. Sie gehört zu den ältesten und mit 25 Metern Länge ebenso zu den größten Kirchen des Flämings. 1994 wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Fassade, am Dach und am Turm der Dorfkirche durchgeführt. Dies setzte sich im Jahr 1997 im Innern der Kirche fort.
In der Ortsmitte laden am idyllischen Dorfteich Bänke zum Verweilen ein. Man sollte sich ohnehin Zeit beim Besuch in Langenlipsdorf nehmen, denn hier hat einer der größten Arbeitgeber der Gemeinde seinen Firmensitz. Aus Richtung Oehna kommend stehen Kühe und Esel aus Robinienholz am Wegesrand und zeigen einen kleinen Teil der Produktionspalette. SIK-Holz Spielplätze stehen in vielen Ländern der Welt und natürlich in den Ortsteilen der Gemeinde Niedergörsdorf.
In Langenlipsdorf wird nicht nur fleißig gearbeitet; die Langenlipsdorfer sind von jeher sehr gesellige Menschen.
So gab es bereits in den 30er Jahren einen gemischten Chor, welcher nach Kriegsende als „Flämingchor“ wieder ins Leben gerufen wurde und heute zum Veranstaltungsprogramm vieler Dorf- und Sängerfeste in und um Langenlipsdorf gehört.
Auch das dem Fläming eigene Fest, die Fastnachten, wird in Langenlipsdorf jährlich in der kalten Jahreszeit gefeiert. Dazu gibt es natürlich das flämingtypische Fastnachtsgebäck, die Klemmkuchen.

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