Eckmannsdorf – Mozart in Eckmannsdorf
1190 wurde Eckmannsdorf erstmalig urkundlich erwähnt. Nach der Anlage der Siedlung als Straßendorf bezeichnet, ist Eckmannsdorf eine deutsch-flämische Gründung. Früher hieß es „Egbertsdorf“, nach dem flämischen Locatoren und Schulzen; an weiteren Schreibweisen sind Eckmannsdorf, Eckmannstorff und Eckmannstorff und Eckmesdorf überliefert. Die spätromanische Feldsteinkirche entstand in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Im Juli 1602 (so steht in alten Schriften) sind „Pfarrhaus und Glockenturm so baufällig, dass sie durch Flickwerk nicht länger gehalten werden können. Die Unkosten des Neubaus kann aber das arme, auf dem dürren Fleming gelegene Kirchspiel nicht tragen. Sie bitten den Kurfürsten deshalb um 40 Stämme fichtene Säulbäume und 20 eichene Schwellhölzer“.
Im Jahr 1998 bei einer Tour des Bürgermeisters durch alle Kirchen der Gemeinde Niedergörsdorf bot sich in der Eckmannsdorfer Kirche ein bedauernswertes Bild des Bauzustandes. Mit großem Engagement der Eckmannsdorfer Gemeindemitglieder, der Pfarrerin sowie finanzieller Unterstützung durch den Evangelischen Kirchenkreis gelang die Sanierung 2004!
Das Mozartjahr 2006 wurde auch in Eckmannsdorf mit einem Orgelkonzert zweier Kirchenmusiker aus Wiesbaden begangen. Das einstündige Konzert mit vierhändigen Orgelwerken des großen Künstlern machten das Konzert zu einem wunderbaren Klangerlebnis.




